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Literarisch

Sonntag, 19. Oktober 2008

Preiswert

war den LeserInnen und der Jury unser Märchenband "Drachenstarker Feenzauber".

Der Deutsche Phantastik Preis 2008 ging am 18. Oktober 2008 in der Kategorie "Beste Original Anthologie/Beste Kurzgeschichtensammlung" an die Märchensammlung, die im Wurdack Verlag erschien und von Dr. Petra Hartmann herausgegeben wurde. Darin findet sich auch ein Beitrag von mir :).

Herzlichen Dank an alle, die das möglich gemacht haben und Glückwunsch an die Herausgeberin, den Verlag und meine Co-AutorInnen.

See you at the watercooler
reading modern fairy tales

Sonntag, 4. November 2007

NaNo Titel-Spiel

Im offiziellen Forum amüsieren wir uns gerade mit dem Titel-Spiel. Es wird ein Titel vorgegeben und der nächste erfindet einen neuen, der ein Wort aus dem Vorgänger aufgreift.

Ich bin irgendwann bei dieser Schöpfung rausgekommen:

Anfänger in 30 Tagen - der ultimative Guide zum Verlernen jeder Könnerschaft. Edition für Fortgeschrittene

Das ist das ideale Fachbuch für alle, die sich der schleichenden Verblödung weltweit anpassen möchten und nicht so recht wissen, wie.

Vielleicht sollte ich das schreiben.

Was wollte ich doch gleich ???

Dienstag, 9. Oktober 2007

Bin ich eigentlich bescheuert, oder was hat mich da geritten??

NaNoWriMo.

Kennen Sie. Oder?

Genau: Das ist das Treffen der Irren, die im November virtuell zusammenklucken und binnen 30 Tagen 50.000 Worte Belletristik produzieren.

Letztes Jahr hatte ich über eine Teilnahme nachgedacht, es dann aber doch lieber gelassen.

Und was mache ich am 6. Oktober 2007?

Genau.

Eigentlich hatte ich nur meine Hilfe beim Übersetzen für die deutsche Seite angeboten. Leider musste ich mich dafür anmelden, damit ich die schon vorhandene Übersetzung für die Teilnehmerkonten verwenden konnte ...

Na, und das kommt zu dem - und schwupp ...

Tja, nu bin ich NaNo. Soll ich wirklich ??

See you at the watercooler
aber bitte nur mit guten Ratschlägen

Donnerstag, 6. September 2007

Von der Tücke der Recherche

Ja, okay, ich gebe es zu. Ausgerechnet, nachdem ich nicht allzu lange vorher wutschnaubend das Aufpfropfen von 99 % falscher Fakten in meinen Texten gerügt und Unterlassung und mindestens doppelte Verifizierung bei Verwendung außerhalb der Texte verlangt habe *peinlich, peinlich*.

Also einmal laut, deutlich und unüberlesbar:

Ich bin reingefallen!

Die Geschichte, an der ich gerade gearbeitet hatte, spielte im Jahr 1853. Und - ah, hoppla - ich wusste tatsächlich nicht, wann der erste elektrische Strom erhellend durch die Glühbirnendrähte floss. .... Wieso weiß ich das nicht??? ... Ist das peinlich? Nö. Kann vorkommen.

Jedenfalls musste der Raum ebenso erhellt werden wie ich selbst und ich begab mich unter dem Stichwort "Strom" auf die Suche. Pfff. Tolle Idee - nur ein bisschen kurz gedacht.

Also noch mal: "Elektrizität". Args.

"Glühbirne"? Jau.

Einer der Links führte zu einer Seite mit kindgerechten Erklärungen. Passt. Zum einen zielt der Text ja auch auf Kinder, zum anderen sind das Erklärungen, die ich bei solchen Themen auch am besten verstehe.

Faszinierende Insider-Trivia - das Zeug, das ich sonst aus Newslettern aus den USA herausfriemele - erklärte mir, dass der eigentliche Erfinder der Glühbirne gar nicht ...... Na, wissen Sie es? ....... gewesen sein soll, sondern ein deutscher Uhrmacher. Ui! Spannend. Er soll nur deshalb gescheitert sein, weil es noch keinen Strom gab, um diesen Glühbirnendummy zu beleuchten (ja, lachen Sie ruhig. Ich HÄTTE es merken müssen!).

Jedenfalls fand ich diese Trivia interessant genug, um sie als Zusatznutzen für unsere Zwecke aufzunehmen und neu zu schreiben. Schließlich wird zu den Geschichten ja immer wieder Wissen, Wissen, Wissen und noch einmal Wissen gefordert. Also! (Denken Sie sich jetzt bitte das trotzige kleine Mädchen mit Rattenschwänzen, das den Mund zusammenkneift und mit dem Fuß aufstampft)

Meine Rettung war dann meine Mitautorin. Wie das Schicksal so spielt, kam dieser Uhrmacher ausgerechnet aus ihrer Gegend und als Journalistin hat sie natürlich das nötige Wissen geballt um sich herum stehen oder liegen.

Nein, es bleibt dabei: Es war der gute alte Thomas A. Edison. Lassen wir ihm die Ehre der Erfindung, statt ihm eine simple Weiterentwicklung unterzuschieben.

Und ich habe daraus gelernt, dass nicht nur andere ihre Fakten bitte schön gründlich zu verifizieren haben.

Andererseits - wenn man schon den ÖffentlichRechtlichen nicht mehr glauben kann ...

Für die Geschichte selbst war das aber zum Glück egal. Da ich mich eindeutig in einem Jahr vor der Erfindung sämtlicher potenziell möglicher Kurzschlüsse befand, baumelt jetzt ein netter mit Kerzen bestückter Kronleuchter von der Decke.

See you at the watercooler
enlightened

Freitag, 24. August 2007

Neue Links für Autoren

Die Writing World, die von den Autorinnen Moira Allen und Dawn Copeman jeden Monat mit interessanten und hilfreichen Themen gefüllt wird (ja, genau: So eine Art englischer Tempest :)), hat wieder jede Menge Links zu Internetangeboten im Programm, die für Autoren hilfreich sind:

Da wäre zunächst The e-Writer's Place Writers Resources. Hier finden Sie aktuell zum Beispiel einen Artikel über PR für Autoren von Paul Hartunian oder Tipps, wie man gute Voiceover-Scripte schreibt.

Das erste, über das ich auf dieser Seite für Schreiber und Leser von Romantik stolperte, war der Titel: Anyone else tired of Suzanne. Hm.-?-!
Vielleicht nicht gerade ein idealer Einstieg für Damen mit diesem Namen, aber Romantiker sollten sich vielleicht doch mal mit der Seite RomanticTimes beschäftigen.

Playwriting101 ist eine wunderbare Quelle für Theaterschreiber.

Auf der Seite AA Independent Press Guide finden Autoren eine umfangreiche Übersicht über Verlage und Online-Magazine rund um die Welt.

Viel Vergnügen beim Stöbern und see you at the watercooler

Sonntag, 12. August 2007

Statistik

Gestern:
9 Stunden am Stück damit verbracht, so ein verflixtes Kraut zu finden, das
  • gut duftet,
    an der richtigen Stelle wächst,
    mit einem anderen verwechselt werden kann,
    nicht giftig ist
    und
dann auch noch zur gleichen Zeit blüht, wie die Brombeeren reif sind. Am liebsten länger ...

9 Stunden? Ach nee, zwischendurch habe ich noch mein Kind gefüttert.

Sehr über das Knabenkraut in allen Varianten gelacht. Die Äffchen sind süß *pruuuuuust*


Heute:
Den kinderfreundlichen Mürberezepttext fertig bekommen -> 3 Stunden
Im Kino Shrek 3 gesehen und wieder sehr gelacht.
Ganz oft an "My fair Lady" gedacht und "I have often walked" gesungen ...
Homepage aktualisiert.
Missing Link gefunden und nachgefügt.
Texte ergänzt.

Jetzt:
Müde. Endzeit. Nacht.


See you at the watercooler

Montag, 30. Juli 2007

Veröffentlichungen ... andernorts

In der letzten Zeit komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Das Prinzip von Book on Demand dürfte wohl bekannt sein. Ich muss sagen, ich mag diese Einrichtung. Gerade beim Sachbuch oder für zweckgebundene Texte (auch im Bereich Kundenbindung) ist die qualitativ hochwertige Arbeit der Norderstedter eine gute Wahl.

Allerdings müsste doch inzwischen jedem klar sein, dass es sich hier nicht um einen Verlag im klassischen Sinne handelt, oder?

Im Grunde kann jeder Hans und jede Franz ein Manuskript hochladen, den Preis bestimmen und los geht es. Lektorat gibt es - nach meinem letzten Kenntnisstand - auch, aber nur gegen Bares.

Wird jemals ein Buch zurückgewiesen? Wenn ich mal nach den Leseproben einiger vollmundig bepriesener "Veröffentlichungen" urteilen darf: Nein. Und dabei täte einigen Texten eine Nicht-Veröffentlichtung wirklich besser.

Kann ich hier also von einer "Veröffentlichung" sprechen, als ob ein (bekannter großer oder kleiner) Verlag mein Werk angenommen und unter die Leser gebracht hätte?

Nein.

Warum um alles in der Welt werden Veröffentlichungen via BoD aber immer wieder als super, toll und einzigartig beklatscht?

Und warum um alles in der Welt dürfen Leute, die fast ausschließlich über BoD (und höchstens hin und wieder mal eine kleine Kurzgeschichte im vertrauten Zirkel) veröffentlicht haben, gegen Geld Seminare geben und Veranstaltungen leiten?

Wahrscheinlich mal wieder alles eine Frage der nötigen Unverfrorenheit ...

See you at the watercooler

Dienstag, 24. Juli 2007

Irrtum!

Ich schulde einer sehr lieben Bekannten noch ein Dankeschön dafür, dass sie Lisa während meiner Unterrichtszeit jeden Tag zuverlässig bei meinen Nachbarn abgesetzt hatte.

Nun hatte ich heute zufällig mein "Geteiltes Königreich" dabei, als ich sie bei der Post traf. Also konnte ich ja mal testen, ob es ihr gefällt. Wenn ja, kriegt sie es zum Schuljahresanfang in Geschenkpapier :) - ist auch ganz passend, weil ihre Tochter dann in die erste Klasse kommt, dann kann sie schlecht nein sagen.

Ich habe einen Moment auf sie gewartet, weil sie mit ihrer Bekannten noch etwas am Schalter klären musste.

Als sie dann zu mir rüberkam, zeigte ich ihr das Buch. In dem Moment schwebte ihre Bekannte mit weit aufgerissenen Äuglein auf mich zu, ergriff das Buch und raunte: "Oh, wie wunderschön! Verkaufen SIE das?"

Leise Irritation meinerseits angesichts des reichlich mitgenommenen Zustands, den mein Demo-Exemplar hat. "Äh, nein. In dem Zustand verkaufe ich Bücher grundsätzlich nicht. Aber ich hatte Delal schon davon erzählt und wollte es ihr schnell mal zeigen."

Da guckt sie von ihr zu mir und wieder zurück: "Ach, ihr kennt euch? Ich dachte Sie machen hier Werbung und verkaufen den Wachtturm."

Manche Buchtitel rücken ihre Verfasser eben in die Nähe obskurer Gemeinschaften. Auf der Internetseite Munseys.com gibt es sogar einen Tag "Titles that embarassed their author".

Man sollte sich wirklich schlau machen, bevor man der Titelwahl seines Verlegers zustimmt...

See you at the watercooler

Freitag, 2. Februar 2007

Noch eine Seite für die Write-O-Maniacs

Writeaholic.co.uk

mit vielen Tipps und Artikeln.

Sonntag, 28. Januar 2007

(englischsprachige) Seiten für Autoren

Language is a virus.com

bietet Schreibübungen, einen Titel- und Namengenerator und noch vieles mehr.

Bei Spacejock gibt es unter anderem eine kostenlose Software zum Romaneschreiben.

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