Technisch

Freitag, 13. April 2007

Weckdienst - Auftragsdienst ... Wo seid ihr denn hin??

Wer einen kleinen Adrenalinschub braucht, sollte diesen Blogeintrag nebst Link ignorieren und im Web nach "Weckdienst" suchen.

Habe ich doch gerade gedacht, einen Anbieter gefunden zu haben, lande ich auf einer .... genau. Da habe ich das diskrete "vu" hinter dem "de" übersehen - hätte mir eigentlich denken können, dass das eher in die Hose geht.

Also die Telekomseiten aufgerufen - nüscht. Begriffe wie "Weckdienst" oder "Auftragsdienst" bringen zwar cool designte FAQ-Seiten zum Vorschein, die aber keineswegs hilfreich sind.

Die doch relativ teure Auskunft wollte ich natürlich nicht belästigen - also die kostenlose Servicenummer. Eine supernette Mitarbeiterin (ehrlich!) war ähnlich ratlos wie ich, erinnerte sich aber, diesen Service schon einmal gesucht zu haben. Sie suchte dann nach Ansagedienst (eingestellt 2002) und fand dann ganz schnell einen Communication Center Service.

Unter der Nummer fiel mir dann ein Anrufbeantworter ins Wort, der mir einen sofortigen Rückruf versprach. Sprachlos legte ich auf und wanderte wieder ins Netz.

Nun man mag ja zu Frauenzeitschriften stehen, wie man will: Oft sind sie hilfreich. Unter der Überschrift "Weckruf verzweifelt gesucht" wurde ich dann mit drei verschiedenen Nummern fündig.

Ich habe mich für die 11864-Variante entschieden. Das Gespräch war zwar recht einseitig, aber relativ unterhaltsam - insbesondere die Meldung: "Sie können nächstes Mal auch gleich zu Beginn Einzelwecker sagen, dann weiß ich sofort Bescheid" hatte eine gewisse humoristische Qualität. Und nein: Ich möchte weder Promi-Jingles noch Stimmungsmache. Und überrascht werden möchte ich beim Wecken schon mal gar nicht. Standard reicht mir.

Hoffentlich klappts es auch mit der Nummer ...

See you at the watercooler

Donnerstag, 14. September 2006

Schlapp

Jetzt warnt eine Umweltorganisation vor Weichmachern in Vibratoren.

Wie? Die machen jetzt auch schlapp?

Bei den meisten Männern nennt man das ja: Den Verstand raushängen lassen.

See you at the watercooler

Dienstag, 24. Januar 2006

Das Sparschwein des Tages

Hamburg muss 151 Polizeistellen einsparen, Wachen schließen und Verkehrsstaffeln werden zusammengelegt.

Ich weiß auch warum: Die Planungen in Südkorea lassen bei den Finanz-Verantwortlichen den Pawloff-Effekt auftreten.

Sieht bestimmt niedlich aus, wenn so ein Sechsbeiner nach dem Pass wiehert ...

See you at the watercooler

Dienstag, 25. Oktober 2005

Hi-Fi-Bu

Wenn die MP3-Freaks unter uns sich noch ein wenig gedulden möchten, so wird ihnen in ca. 14 Jahren ein Abspielgerät mit besonderem Charme zur Verfügung stehen.

Einem genialen Briten (schon klar; wem auch sonst?) kam die Idee, man könnte diese scheußlichen und eigentlich nur begrenzt nützlichen Silikonimplantate einem sinnvollen Gebrauch zuführen: In ein Implantat kommt dann der MP3-Player, in den anderen das Musikarchiv.

Telepolis bringt hier den entsprechenden Bericht: Der wahre Nutzen der weiblichen Brust.

Unklar ist bislang, inwieweit die Herren der Schöpfung an diesem Geniestreich partizipieren können. Auf Knopfdruck der Bolero?

Listening at the watercooler

Samstag, 9. Juli 2005

Ganz nüchtern gesagt

Ein australischer Mobilfunkanbieter kommt mit einer ganz neuen Geschäftsidee auf den Markt: Kunden können sich davor schützen, in angetrunkenem Zustand peinliche Telefonate zu führen.

Virgin Mobile will von 95 % der Teilnehmer einer kürzlich durchgeführten Studie erfahren haben, dass diese nach übermäßigem Alkoholgenuss telefonieren, sagte Sky News am 30. November 2004. Von diesen Trunkenheitstelefonierern wiederum griffen 55 % am nächsten Morgen als erstes zu ihren Handys und kontrollierten, mit wem sie in der Nacht telefoniert hatten. Unter den Angerufenen waren Ex-Partner, Lebensgefährten und sogar Vorgesetzte.

Der neue Service bietet die Möglichkeit, unter einer speziellen Rufnummer alle Telefonnummern sperren zu lassen, die von den Handys aus nicht angerufen werden sollen, berichtet die Australian Broadcasting Corp. Diese Nummern können dann weder angewählt werden, noch erreichen Anrufe von den gesperrten Anschlüssen den fröhlich Zechenden. Der Service geht bis 6.30 am nächsten Morgen.

Schnapsidee?


See you at the water cooler
Nib
21.12.04 17:34

Heiß - rein medizinisch gesehen

Gibt es eigentlich noch irgend etwas, das nicht krank macht oder Körperregionen schädigt? Nun also auch die Laptops. Sie bringen zwar nicht die sprichwörtliche K**** zum Dampfen, aber der fragliche Vorgang spielt sich nicht allzuweit entfernt ab.

Angeblich haben amerikanische Forscher nachgewiesen, dass auf dem Schoß gehaltene Laptops unfruchtbar machen. Sie werden im Inneren des Gehäuses bis zu 70° heiß (d.h.: die Laptops, nicht die Forscher. Deren Temperaturerhöhung ergibt sich aus dem Folgenden) - und bei 29 Probanden zwischen 21 und 35 erhöhte sich entsprechend die Temperatur im linken Hoden um 2,6° und im rechten um 2,8°. Für die Produktion und Entwicklung von Spermien soll das wohl nicht so gut sein.

Allerdings scheint es nur zu funktionieren, wenn ER beim Laptoppen die Beine zusammenkneift, damit das kostbare Stück nicht vom Schoß rutschen kann.

Was lernen wir also dazu?

a) Wer die Pille nicht verträgt, macht seinen Mann gründlich heiß.

b) Rechts wird es heißer als drüben.


See you at the heater
Nib
10.12.04 18:35

Nachts mal müssen

Wenn es dunkel wird in den Straßen und Gassen, kommen sie hervor. Sie schleichen an Hauswände, Reklamesäulen und -tafeln, sehen weder rechts noch links und erledigen es.

Dieses unschöne Geschäft, das ordentliche Menschen nur im dezenten Dämmerlicht ihrer Nasszellen verrichten.

Schlimmer jene, die sich sogar tags nicht entblöden, die Wände zu wässern. Sieht ja keiner, kehren sie uns doch den Rücken zu. Kleine Kinder gucken. Große Kinder fragen. Mütter ziehen, zerren, schimpfen.

In Berlin sollen ab 2006 die ersten 100 Busse eingesetzt werden, die mit Harnstoff fahren.

Da hat die Not ja bald ein Ende. Man zieht nicht mehr ordnungsgeldbewehrt blank. Die Frage lautet vielmehr: "Brauchste 'ne Füllung?"

Insbesondere Nachtbusse dürften so aller Sorgen und Bezinkosten ledig werden. Noch wird der Stoff, aus dem der Treibstoff wird, allerdings künstlich hergestellt.

Vielleicht traut sich nur keiner, das Echte zu probieren?


Nachtrag: Dieser Beitrag stammt aus meinem alten Weblog und datiert 05.11.2004. Inzwischen ist einem stets hochaktuellen Vierbuchstabenblatt aufgefallen: In Hamburg fahren die ersten Pipibusse (erschienen Ende Juli im Hamburg-Teil, leider nicht online verfügbar). Tja. So schnell kann das gehen. Ist Hamburg also (mal wieder?) schneller als Börliehn.

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